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Konzerte 2015

Offenes Adventssingen:

Donnerstag,

17. Dezember,

um 19.00 Uhr

mit dem Chor CantoDonne

in der Dorfkirche Kleinhüningen

Orgelimprovisation zum

Stummfilm Jeanne d'Arc

 

Rudolf Lutz, Orgel

 

Sonntag, 25. Oktober 2015, 19.00 Uhr

 

Dorfkirche Kleinhüningen

 

Diese Veranstaltung wird durch den ORGELVEREIN KLEINHÜNINGEN organisiert.

Eintritt frei. Kollekte. Richtpreis Fr. 20.00

Rudolf Lutz

Rudolf Lutz (*1951), erhielt seine musikalische Ausbildung am Konservatorium Winterthur und in Zürich sowie an der Musikakademie Wien. Er studierte Orgel bei Jean-Claude Zehnder und Anton Heiler, Klavier bei Chistoph Lieske und Dirigieren bei Karl Oesterreicher.

Er war von 1973 bis 2013 Organist der evangelischen Kirche St-Laurenzen in St-Gallen. Bis 2014 war er Dozent für Improvisation an der Hochschule für Alte Musik Schola Cantorum Basiliensis und wurde von der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW ermächtigt,  dafür den Professorentitel zu führen.

Als Improvisator ist Rudolf Lutz an vielen Festivals und Konzerten gefragt. Zu seinen festen Engagements gehören Auftritte und Kurse in der Schweiz an den Festivals La Folia in Rougemont (VD), am Festival de musique improvisée de Lausanne (FMIL), am Festival d'orgue in Romainmôtier (VD). Im Ausland ist er regelmässiger Gast an der Bachwoche Ansbach (D), am Münchner Orgelherbst (D), in Japan an den Tokyo Improvisation Factory und Osaka Improvisation Factory (Tokif und Osif), die er mitbergündet hat.

Als Experte  für historische Improvisationspraxis hält Rudolf Lutz Seminare, gibt Konzerte und realisiert Aufnahmen für verschiedene CD-Labels sowie für Radio DRS und den Südwestrundfunk.

Mehr über Rudolf Lutz erfahren Sie unter www.rudolflutz.ch

Informationen zum Film

Die Passion der Jungfrau von Orléans ist ein Historienfilm aus dem Jahre 1928. Er behandelt die letzten Stunden der Jeanne d’Arc, eines 1431 hingerichteten Bauernmädchens. Regie führte Carl Theodor Dreyer, die Titelrolle spielte Renée Falconetti, die unter dem Namen Maria Falconetti geführt wurde. Der Film wird als Meilenstein der Filmgeschichte gesehen.

Handlung

Der Film zeigt zu Beginn die Akten des Prozesses gegen Johanna, wie sie im Archiv überliefert sind, und behauptet mit diesem Verweis auf eine angeblich genaue Wiedergabe der Geschehnisse seine eigene historische Verbürgtheit. Danach setzt der Film unvermittelt mit dem Beginn der Gerichtsverhandlung ein.

Johanna behauptet, ihre Mission habe sie vom Erzengel Michael, der ihr erschienen sei. Das Ziel sei die Befreiung Frankreichs. Sie weigert sich, die Erscheinung als Trugbild des Teufels zu deuten und ein entsprechendes Geständnis zu unterschreiben. Das Zeigen der Folterwerkzeuge beantwortet sie mit der Aussage, etwaige Geständnisse würde sie später widerrufen. Da sie in Ohnmacht fällt, bleibt ihr die Folter erspart.

Sie wird ein erstes Mal auf den Scheiterhaufen gebracht und unterschreibt schließlich das Geständnis (bzw. der Richter führt mit ihrer stillen Genehmigung ihre Hand). So wird sie zu lebenslangem Kerker begnadigt, was dem englischen Hauptmann offensichtlich missfällt. Vor der Einkerkerung aber bereut sie das Geständnis und lässt die Richter rufen, um es zurückzunehmen. Daher wird Johanna am Ende doch noch auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Englische Soldaten schlagen einen Volksaufstand nieder, nachdem ein alter Mann gerufen hatte, es werde eine Heilige verbrannt.

Bereits bei der Befragung durch die Richter am Anfang der Handlung hält einer der Anwesenden Johanna für eine Heilige und wirft sich ihr zu Füßen, woraufhin er entfernt wird. Einige weitere Geistliche sympathisieren mit ihr und wünschen sich den Großen Sieg (Frankreichs), aber es ist undeutlich, ob sie an Johannas göttlichen Auftrag glauben. Als Johanna zum ersten Mal auf dem Scheiterhaufen steht, ermuntern sie sie zum Geständnis, als Johanna selbst noch ihrer Mission treu bleiben will.

Johanna ist fromm und sehnt sich nach den Sakramenten; die Richter wollen sie sogar mit Messe und Kommunion erpressen, damit sie gestehe. Ihr Leiden wird teilweise der Passion Jesu Christi nachempfunden, so wird sie von groben Gesellen verspottet und erhält sogar eine geflochtene Krone.

Filmdaten

Deutscher Titel „Die Passion der Jungfrau von Orléans (Die Passion der Janne d’Arc). Originaltitel: La Passion de Jeanne d’Arc. Produktionsland: Frankreich: Erscheinungsjahr: 1928. Spiellänge: 110 Minuten. Altersfreigabe: ab 12 Jahren. Regie: Carl Theodor Dreyer, Drehbuch: Carl Theodor Dreyer, Joseph Delteil, Kamera: Rudolph Maté, Schnitt Carl Theodor Dreyer, Marguerite Beaugé.

Besetzung

Jeanne d’Arc – Maria Falconetti, Pierre Cauchon – Eugène Silvain, Jean d’Estivet – André Berley, Nicolas Loyseleur – Maurice Schutz, Jean Massieu – Antonin Artaud, Jean Lemaître – Michel Simon, Guillaume Evrard – Jean d’Yd, Jean Baupère – Louis Ravet, Richter – Armand Lurville, Jacques Arnna, Alesandre Mihalesco, Léon Larive, Jean Aymé, Gilbert Dacheux, Gilbert Dalleu, Paul Delauzac, Fournez-Gouffard, Henri Gaultier, Paul Jorge, Henri Maillard, Rayomond Narlay.

Rezeption und späteres Schicksal des Filmes

Die französische Fassung musste auf Betreiben der Kirche um 15 Minuten gekürzt werden. In Großbritannien wurde der Film verboten, da die englischen Soldaten sehr negativ dargestellt werden.

Die unzensierte Originalfassung war in den Ufa-Studios in Berlin gelagert und verbrannte dort im Dezember 1928. Dreyer schuf danach aus Reststücken eine neue Version, die dem Original recht ähnlich gewesen sein soll, aber auch diese Version fiel 1929 einem Brand zum Opfer. 1951 wurde bei Gaumont eine Kopie dieser zweiten Fassung entdeckt. 1981 wurde dann in einer Nervenheilanstalt nahe der norwegischen Hauptstadt Oslo eine dänische Version (d.h. mit dänischen Zwischentiteln) der ersten unzensierten Filmfassung gefunden, die gut erhalten war und restauriert werden konnte. Die Uraufführung dieser restaurierten Fassung fand am 27. Juni 1996 in Mainz (Version mit deutschen Zwischentiteln) statt. Dabei wurde die „Jeanne d’Arc Suite“ des niederländischen Komponisten Jo van den Booren gespielt.

Literatur

Heiner Gassen (Red.): Carl Th. Dreyers Jeanne d’Arc. Institut Français de Munich/CICIM, Juni 1996, ISBN 3-920727-44-4. / REVUE CICIM 43/44, ISSN 0938-233x.

Sichtbar - Unsichtbar

Sonntag, 8. Februar 2015, 18 Uhr

Dorfkirche Kleinhüningen Dorfstrasse 39

Ludwig Stocker, Bildhauer und Maler, lebt und arbeitet in Basel

Kunstwerke im öffentlichen Raum u.a. in Basel, Schaffhausen, Neuchâtel, Savognin, Teufen, Mariastein und Kloster St. Gallen

Einzel- und Gruppenausstellungen in Museen und Galerien in der Schweiz und in Galerien im Ausland.

Martina Rumpf, Tänzerin, Tanzpädagogin und Feldenkrais Practitioner

Lebt, tanzt und praktiziert in Basel

...der offene Raum der (Tanz)improvisation zieht mich immer wieder neu in den Bann... 

Françoise Maitle, Organistin in Basel, lebt in Arlesheim, Orgelrezitale, Kammermusik, Musikvermittlungs-Projekt für Kinder, Projekte mit Theologen, Schauspielern, Tänzern

Die Improvisation, besonders die freie Improvisation gewinnt in ihrer Arbeit immer mehr Bedeutung.

Lichtgestaltung: Raphael Zehnder, mediaTon.ch

Eintritt frei – Kollekte – Richtpreis 20.-

Diese Veranstaltung wird durch den ORGELVEREIN KLEINHÜNINGEN (www.ovk-bs.ch) und die reformierte Kirchgemeinde Kleinbasel organisiert